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In-Home Delivery: die Zukunft des Online Shoppings
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In-Home Delivery: die Zukunft des Online Shoppings

Get Inspired 20.04.2021 | Sebastian Scholz

Wer kennt sie nicht, diese gelben, weißen oder blauen Zettel an der Haustür oder im Briefkasten? Man weiß sofort, die erwartete Lieferung wurde genau dann zugestellt (oder eben nicht zugestellt), als man gerade nicht zu Hause war. Diese unscheinbare Zustellnotiz führt aber nicht nur für dich zu einem Mehraufwand. Auch dem Lieferdienst entstehen zusätzliche Kosten, da die Paketsendung bis zur Abholung wieder eingelagert werden muss.

Online Shopping boomt

Der Umsatz von Online Shopping stieg in den letzten Jahren enorm. Das liegt neben allgemeinen Veränderungen im Kaufverhalten auch am internationalen Lockdown und den Corona-bedingten Ladenschließungen. So wurden bereits 2019 europaweit mehr als 12 Mrd. Pakete ausgeliefert. Die größte Herausforderung beim Online Shopping ist also längst nicht mehr der Einkaufsvorgang selbst, sondern die möglichst komfortable und einfache Warenzustellung.

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Riesiges Potenzial für In-Home Delivery

In der Paketzustellung ist die letzte Meile die schwierigste. Denn der direkte Transport des Pakets bis zum Empfänger ist besonders aufwendig und kostenintensiv. Daher wird bereits seit Jahren nach effizienteren Lösungen in der Zustellung gesucht, die es für den Zustelldienst kostengünstiger und für den Empfänger komfortabler machen, die Sendung zu erhalten.

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In-Home Delivery – die smarte Lösung in der Paketzustellung

In einer repräsentativen Marktforschung aus dem Jahr 2020 ging hervor, dass sich mehr als 50% der Befragten eine bessere Einhaltung des Lieferzeitfensters oder eine Heimlieferung wünschen. Zudem gab ein Großteil aller Nutzer an, dass sie den Lieferzeitraum gerne individuell anpassen möchten. Da Zustellrouten jedoch aus logistischer Sicht immer möglichst kurz und effizient geplant werden, führt das automatisch zu höheren Kosten.

Die Lösung: eine smarte und zugleich empfängerunabhängige Zustellung in die eigenen vier Wände: In-Home Delivery.

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Wie funktioniert die smarte Zustellung hinter die Haus- / Wohnungstür?

Auch wenn der Begriff In-Home Delivery (Heimzustellung) im ersten Moment sehr komplex klingt, sind die technischen Voraussetzungen überschaubar. Zunächst muss es dem Paketzusteller ermöglicht werden, die Tür zu öffnen (natürlich ohne Schlüsselvergabe). Hier kommt üblicherweise ein elektronisches Türschloss zum Einsatz, wie beispielsweise das Nuki Smart Lock. Mit diesem smarten Schließsystem können zeitlich eingeschränkte Zutrittsberechtigungen an den Zusteller vergeben werden. Mit diesem individuellen Zugangscode legst du z.B. fest, dass der Paketbote deine Tür nur werktags zu bestimmten Zeiten öffnen kann. Möchtest du dem Postboten keine eigene Zutrittsberechtigung erteilen, kann dieser Schritt auch durch eine Video-Türklingel ersetzt werden. In diesem Fall klingelt der Paketbote an der smarten Türklingel und kann dann direkt mit dem Empfänger kommunizieren. Der Empfänger entscheidet, ob er die Tür per Smartphone aus der Ferne öffnet oder den Lieferservice bittet, das Paket vor der Tür abzulegen. Ist eine entsprechende Integration zwischen Smart Lock und Türklingel vorhanden – wie beispielsweise bei Nuki und Ring – kann die Tür sogar direkt aus der Ring App gesteuert werden. Absoluter Komfort!

Bei direkter Zustellung in das Haus oder die Wohnung, kannst du zusätzlich eine Indoor Kamera verwenden. Diese dokumentiert den kompletten Vorgang und bietet im Versicherungsfall eine extra Absicherung. Nach erfolgreicher Zustellung zieht der Paketbote die Tür hinter sich zu und das elektronische Türschloss verriegelt die Tür wieder selbstständig.

Erfahrung und Innovationsbewusstsein

Die Basis für eine direkte Zustellung ins eigene Zuhause ist immer Vertrauen: Vertrauen in den Zustellservice und in die technische Lösung. Hier empfiehlt es sich auf etablierte Unternehmen zu setzen, die entsprechende Lösungen über längere Zeiträume entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben.

Vorzimmer-Zustellung mit Nuki, A1 und der Österreichischen Post

Als aktuelles Beispiel ist die Kooperation mit der Österreichischen Post und dem Telekommunikationsanbieter A1 zu nennen. Im Sommer testet die Post eine kontaktlose Vorzimmer-Zustellung in ausgewählten Regionen Österreichs. Die Möglichkeit der kontaktlosen Vorzimmer-Zustellung soll dazu führen, dass die bereits hohe Erstzustellquote noch weiter steigt, erklärt Peter Umundum, Vorstand für Paket und Logistik der Österreichischen Post AG. Durch das eigene Verschlüsselungssystem und die zusätzliche Absicherung mit dem Security Package von A1 ist die Zustellung des Pakets absolut sicher und zur späteren Analyse dokumentiert. Innerhalb der ersten 24 Stunden haben sich weit über 1.000 Personen für diesen Test beworben. Die endgültige Auswahl für den In-Home Delivery Trial erfolgt in den nächsten Wochen durch die Post selbst anhand der Regionen und Zustellbezirke.

Nuki, Zalando und die belgische Post

Einen ähnlichen Testlauf hat auch bereits die belgische Post zusammen mit Zalando durchgeführt. Kunden, die beim Fashion-Onlineshop bestellten, profitierten von der direkten Paketlieferung ins Haus. Zusätzlich konnten sie alle nicht passenden Teile auch gleich wieder abholen lassen – kontaktlos und komfortabel.
Dazu wurden die Häuser mit einer Videotürklingel von Nest ausgerüstet, sodass die Teilnehmer mit dem Zusteller kommunizieren konnten, bevor sie die Tür mittels Nuki Smart Lock aus der Ferne öffneten. Parallel dazu konnte die Lieferung in einer App überwacht werden.

Von der Kühlabteilung in den heimischen Kühlschrank: Supermarkt Einkäufe auf einem neuen Level

Dass es nicht immer nur Pakete sein müssen, zeigt ein Beispiel von Nuki zusammen mit der größten Supermarktkette in den Niederlanden: Albert Heijn. Als einer der fünf Hauptgründe, warum Kunden zögern, Lebensmittel online zu bestellen, wird die Verpflichtung, für die Lieferung zu Hause zu sein, genannt. Albert Heijn hat daher über einen Zeitraum von 8 Wochen diese neue Methode der Lebensmittelzustellung getestet. Anschließend wurden – zusammen mit den Kunden – mögliche Optimierungspotenziale evaluiert, um zukünftig als Vorreiter im Bereich In-Home Delivery auftreten zu können.

Doorstep Delivery - mit dem Nuki Opener

Die Alternative: Doorstep Delivery – mit dem Nuki Opener

Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn du nicht jedem Zusteller eine Zutrittsberechtigung zum eigenen Zuhause geben willst. Besonders wenn du deine Bestellung über einen Lieferservice abwickelst, den du sonst nicht nutzt. Die sogenannte Doorstep-Lieferung bietet eine gute Alternative, wenn du in einem Mehrparteienhaus wohnst. In diesem Fall wird dein Paket nicht in deine Wohnung geliefert, sondern vor deiner Wohnungstür abgelegt. Damit der Zusteller Zutritt zum Wohnhaus hat, kannst du einfach den Nuki Opener einsetzen und den Dauermodus für das Zeitfenster der Lieferung einstellen. So kann der Paketbote die Haustür per Klingel öffnen und das Paket vor deiner Wohnungstür ablegen. Dazu braucht der Zusteller auch keine Zutrittsberechtigung, da er die Haustür zum Wohngebäude einfach durch Klingeln öffnen kann. In der Nuki App kannst du einrichten, dass du eine Notification auf dein Smartphone erhältst, sobald die Haustür vom Paketzusteller geöffnet wurde.


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Sebastian Scholz
Nerd? Designer? Smart Home Enthusiast? Vermutlich von allem Etwas. Mich faszinieren neue Technik, andere Denkweisen und Katzenvideos. Trekkie? Warsie? 30:70 würde ich sagen - Hauptsache jedoch nicht Schwarz-Weiß, wobei selbst das im Interieur-Design etwas Anziehendes hat.