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Test homee : la centrale Smart Home modulaire et polyvalente
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Homee im Test: die modulare und vielseitige Smart Home Zentrale

Smart Home 25.04.2019 | Marcus Schwarten

Beim Aufbau eines smarten Zuhauses warten einige Tücken. Es gibt viele verschiedene Hersteller und Systeme im Handel. Aber die meisten harmonieren nicht wirklich miteinander. Somit ist es nur schwer oder zum Teil auch gar nicht möglich, die verschiedenen Komponenten unterschiedlicher Hersteller unter einen Hut zu bekommen – sprich: in einem Smart Home miteinander zu vernetzen. Zumindest nicht mit der Hardware, die von den Herstellern selbst kommt.

Zum Glück gibt es findige Drittanbieter. Einer davon ist Athom aus den Niederlanden, von denen wir euch kürzlich das Gateway Homey vorgestellt haben. Und auch in Deutschland gibt es so ein Unternehmen zu finden, dass das Smart Home einfacher und vielseitiger macht: die homee GmbH.

Smart Home so einfach wie Lego

Deren Smart Home Hub trägt den Namen homee (nicht zu verwechseln mit Homey) und ist ein modulares System, das aus verschiedenen bunten Würfeln besteht. Es beginnt alles mit dem weißen Würfel, dem Brain Cube. Er ist die zentrale Steuereinheit und in jedem Fall erforderlich. Er funkt per WLAN und ist für sich genommen bereits mit vielen Anbietern und deren Geräten kompatibel, darunter AVM FRITZ!, Belkin WeMo, Netatmo sowie unserem Nuki Smart Lock.

Wenn du weitere Komponenten vernetzen möchtest, stehen dir drei weitere Würfel als Ergänzung zur Wahl. Steckst du den lilafarbenen Würfel auf die Basis, funkt homee auch mit Z-Wave. So bekommst du beispielsweise Produkte von Danfoss und Fibaro vernetzt. In Orange erstrahlt der ZigBee-Cube, der Philips Hue, IKEA TRÅDFRI und Co mit ins System holt. Und mit dem türkisen Würfel ergänzt du homee um das Funkprotokoll EnOcean, das unter anderem von Eltako und NodOn genutzt wird. Bei diesen Komponenten ist besonders spannend, dass viele von ihnen dank „Energy Harvesting“ keinerlei Stromversorgung benötigen. Die einzelnen Würfel kannst du je nach Bedarf kaufen und auch später nach und nach ergänzen. So wächst dein Smart Home Stück für Stück.

Homeegramme machen das Leben leichter

Alle mit homee verbundenen Geräte kannst du bequem über die übersichtlich gestaltete homee App steuern. Die gibt es kostenlos für iOS und Android. Zudem stellt homee für alle, die ihr Smart Home lieber am PC einrichten und verwalten möchten, auch eine Web App zur Verfügung.

Über die Apps kannst du dann natürlich nicht nur die einzelnen Geräte schalten und steuern, sondern sie auch komplex miteinander vernetzen. Dies erfolgt über die Homeegramme, die dir zahllose Möglichkeiten bieten, dein Smart Home nach deinen Wünschen einzurichten. So können beispielsweise beim Aufschließen deines elektronischen Türschlosses von Nuki die Heizungsthermostate dein Zuhause auf deine Wohlfühltemperatur heizen und das Licht in den gewünschten Stimmungsmodus schalten. Und wenn du abends ins Bett gehst, schaltest du über den Modus „Schlafend“ das komplette Zuhause aus, sprich Licht, vernetzte Geräte und mehr. Zudem können die Rollläden herunterfahren und die Thermostate die Zimmertemperaturen auf den eingestellten Wert absenken.

Die Homeegramme lassen sich natürlich nicht nur über die App sowie Sensoren und Aktoren auslösen, sondern können auch per Sprachbefehl aktiviert werden. Homee ist mit den beiden führenden Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel.

Unser Fazit zu homee

Die Auswahl der kompatiblen Geräte erscheint auf den ersten Blick nicht ganz so umfangreich wie beim Konkurrenzsystem Homey. Dies liegt aber auch daran, dass bei homee alle Neuerungen vom Entwicklerteam selbst realisiert werden – und nicht teils von der Community, wie es bei Homey der Fall ist. Das gibt aber zumindest mehr Sicherheit, dass am Ende alles auch zuverlässig funktioniert.

In meinem Praxistest mit homee hat das alles wunderbar geklappt. Die Einrichtung ist einfach und intuitiv, zudem natürlich deutschsprachig. Das System arbeitet zuverlässig und reagiert schnell. Wenn du also nicht nur auf einen Anbieter setzen, sondern die Smart Home Komponenten zahlreicher Hersteller miteinander kombinieren und vernetzen möchtest, ist homee eine sehr vielseitig einsetzbare, gelungene und dennoch recht preisgünstige Lösung.

Bildrechte: homee GmbH

Marcus Schwarten
Als begeisterter „Smart-Homer“ liebe ich es neue Technologien, Geräte und Gadgets auszuprobieren. Sind sie gut, bekommen Sie gerne einen Platz in meinem smarten Zuhause. Denn für mich kann es gar nicht smart genug sein… :-)