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Smart Home – So gelingt der Einstieg

Smart Home 20.02.2019 | Manuel Raab-Faber

Smart Home, Internet of Things (IoT), Sprachassistenten, intelligente Steckdosen. Im Internet und auch immer mehr im alltäglichen Leben werden wir mit diesen Begriffen konfrontiert. Selbst für technikaffine Menschen ist es bei der Fülle an Möglichkeiten gar nicht so einfach, den Überblick im Tech-Dschungel zu behalten. Aus diesem Grund möchten wir Anfängern gerne eine kleine Schützenhilfe geben und erklären im folgenden Beitrag die Grundbegriffe zum Thema Smart Home und was es beim Einstieg zu beachten gilt.

Was bedeutet Smart Home?

Klare Antwort: Intelligentes Zuhause. Zugegeben, eine 1:1 Übersetzung ist an dieser Stelle nicht wirklich hilfreich. Smart Home dient als Oberbegriff für alle vernetzenden technischen Maßnahmen in den eigenen vier Wänden, die den Komfort sowie die (Energie-)Effizienz erhöhen. Dazu zählt beispielsweise das Vernetzen von handelsüblichen Haushaltsgeräten wie Waschmaschine, Heizungen, Jalousien und Lichter.

Dabei macht die Thematik schon lange nicht mehr bei einfachen “smarten” Steckdosen halt. Immer mehr Automatisierungen finden Einzug im alltäglichen Leben. Eine Benachrichtigung auf dem Fernseher von der Waschmaschine, sobald die Wäsche fertig ist: Zukunftsmusik? Nein, Gegenwart. Automatisches Öffnen der Rollläden zu einer bestimmten Uhrzeit oder das Abdrehen der Heizung, sobald das Haus verlassen wird? Auch dies ist nicht mehr länger Teil einer reinen Utopie.

Welche Standards gibt es?

Wie so häufig bei technischen Fortschritten wird nicht von Anfang an auf einen gemeinsamen Standard gesetzt. Unternehmen entwickeln Produkte und versuchen mit diesen die Vorherrschaft im Marktkampf zu erreichen – oftmals zu Lasten der Kunden. Wer möchte bei einem vernetzten Zuhause schon auf acht verschiedene Standards unterschiedlicher Unternehmen setzen? Wahrscheinlich die wenigsten.

ZigBee

gehört mit zu den relevantesten Standards in diesem Bereich. Viele Unternehmen, darunter Philips, Osram oder Miele (zumindest bei älteren Angeboten), setzen bei ihren Produkten auf dieses Protokoll. Das Protokoll ist vor allem auf Einfachheit und einen niedrigen Energieverbrauch hin ausgelegt. Was jedoch bei allen Produkten beachtet werden muss: Obwohl sie auf den gleichen Standard setzen, funktionieren sie nicht von Beginn an zu 100% ohne Probleme. Stellenweise braucht es noch technisches Feintuning.

Z-Wave

ist in seiner Entstehung etwas älter als ZigBee und arbeitet mit Territorien, sprich: US-amerikanische Produkte können nicht mit europäischen kommunizieren. Aufgrund seiner früheren Erscheinung ist dieses Protokoll auch weiter verbreitet. Einer der größten Vertreter in diesem Bereich ist Devolo.

WLAN

Über WLAN verfügen wohl die meisten Haushalte. Warum also nicht die Technologie nutzen, die bereits jeder in den eigenen vier Wänden vorzuweisen hat? Vor allem Sprachassistenten von Amazon, Google und Apple setzen auf WLAN.

Bluetooth

Dieser Standard dürfte den meisten ebenfalls bekannt sein. Bluetooth wurde als einfache und energiesparende Punkt-zu-Punkt-Verbindung entwickelt. Viele nutzen Bluetooth aktuell in Verbindung mit Lautsprechern oder Kopfhörern. Auch wir setzen bei unseren Zutrittslösungen unter anderem auf Bluetooth.

Wie funktioniert die Steuerung?

Die Möglichkeiten der Smart Home Steuerung sind für viele Neulinge ebenfalls von Interesse. Für die Einrichtung der jeweiligen Produkte liefert der Hersteller meist eine ausführliche Anleitung bzw. eine eigene App mit. Dementsprechend erfolgt die Steuerung größtenteils über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Jedoch integrieren auch immer mehr Hersteller die Möglichkeit der Steuerung via Sprachassistent, was den Komfort noch einmal zusätzlich erhöht. Die Lichter mit einem einfachen Satz auszuschalten, ist nun doch bequemer, als die App auf dem Smartphone zu suchen, zu öffnen und anschließend das Licht auszuschalten.

Noch besser funktionieren voreingestellte Routinevorgänge, die im späteren Verlauf ganz von alleine ablaufen. Ein Beispiel hierfür wären die Jalousien, die um eine bestimmte Uhrzeit automatisch aufgehen oder miteinander verknüpfte Abläufe bestimmter Smart Home Aktionen, wie das Ausschalten der Lichter, das Runterregeln der Heizung und das simultane Verschließen der Tür über einen einzigen Befehl.

Manuel Raab-Faber
Ich schreibe bereits seit 2012 voller Begeisterung über allerlei Technik. Vor allem Smartphones und raffinierte Gadgets haben es mir angetan. Umso mehr freut es mich, dass ich euch hier mit Beiträgen zum Thema "Smart Home" versorgen darf.