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Homey im Test: smartes Gateway eröffnet viele Möglichkeiten

Smart Home 08.04.2019 | Marcus Schwarten

Ein Smart Lock, wie das neue Nuki 2.0, bietet viele Möglichkeiten für einen einfachen Zugang zu den eigenen vier Wänden. Richtig smart wird es aber erst im Zusammenspiel mit einem Smart Home-System und dem entsprechenden Gateway. Dann ist eine umfangreiche Vernetzung des smarten Türschlosses mit der Alarmsicherung, der Lichtsteuerung und vielem mehr möglich.

Gateways bzw. Hubs für ein Smart Home gibt es mittlerweile etliche. Aber kaum eines ist so vielseitig und offen wie Homey aus den Niederlanden. Wir möchten dir die kugelrunde Smart Home-Zentrale, die auch das Nuki Smart Lock unterstützt, gerne genauer vorstellen.

Eine smarte Kugel, viele Hersteller

Bereits auf den ersten Blick sticht Homey aus der Produktwelt der vielen Schaltzentralen für das smarte Zuhause heraus. Während es sich hierbei meist um eckige und optisch wenig ansprechende Kästen handelt, ist Homey mit seiner runden Form und dem bunten Leuchtring fast schon eine kleine Skulptur. Sie ist viel zu schade, um in einem Schrank versteckt zu werden.

Das Aussehen ist aber natürlich nicht der primäre Grund, warum Homey bei dir einziehen könnte. Viel wichtiger sind die vielen Möglichkeiten, die der Hub bietet. Und die sind vielseitig. Denn während die meisten Hubs herstellergebunden sind (z. B. Homematic), verbindet Homey viele verschiedene Marken. Neben Nuki gehören zahlreiche mehr oder weniger bekannte Hersteller dazu, unter anderem Sonos, Philips Hue, Fibaro, Somfy, tado° und viele mehr. Eine genaue Übersicht erhältst du auf der Webseite von Homey.

Es müssen lediglich die bereitgestellten Apps von Homey oder Drittentwicklern per App oder über die Web-Oberfläche aktiviert werden – ähnlich wie es bei den Skills für Alexa der Fall ist. So können viele verschiedene Geräte und Marken miteinander verbunden werden, wie auch bei HomeKit und Co. Apropos HomeKit: Homey kann inoffiziell per App genauso mit HomeKit verbunden werden. Dies bietet die Möglichkeit, viele Geräte in HomeKit zu integrieren, die eigentlich von Haus aus HomeKit nicht unterstützen.

Die Tatsache, dass Homey unter anderem per WiFi, Z-Wave, ZigBee und Bluetooth sowie Infrarot funkt, macht diese Vielseitigkeit erst möglich. Für die verschiedenen Marken müssen dann nur besagte Apps aktiviert werden, um den Verbindungsaufbau herzustellen.

Einrichtung in deutscher Sprache

Der Einrichtungsvorgang war lange Zeit nur in englischer Sprache möglich, hat aber kürzlich eine deutsche Lokalisierung erhalten. Dies gilt auch für die Sprachausgabe, die Homey selbst bietet. Diese ist aber in keinem Fall mit Alexa und Co vergleichbar. Macht aber auch nichts, da Alexa und Google Assistant mit Homey verknüpft werden können.

Ich hatte keinerlei Probleme bei der Einrichtung des Hubs selbst. Auch bei den Apps, die zum Hinzufügen der verschiedenen Gadgets und Geräte erforderlich sind, gab es in meinem Praxisversuch keine gröberen gröberen Probleme – zumindest nicht mit der Hardware von Fibaro, Philips Hue, Nuki und Co, die mir für den Versuch zur Verfügung stand.

Unzählige Möglichkeiten

Durch die Unterstützung so vieler Hersteller bietet Homey nahezu ungeahnte Möglichkeiten, die die meisten anderen Smart Home-Zentralen in den Schatten stellen. Denn durch das Aktivieren der zahlreichen Apps können immer neue Hersteller und deren Geräte mit Homey und damit untereinander vernetzt werden. Diese werden dann zentral über die Homey-App gesteuert oder in Automatisationen eingebunden.

So kann z. B. eine Philips-Hue-Lampe im Wohnzimmer grün aufleuchten, wenn die smarte Siemens-Waschmaschine im Keller fertig gewaschen hat. Oder das gesamte Smart Home schaltet in den Zustand „abwesend“, wenn du dein Nuki Smart Lock an der Haustür abschließt. Und genau das ist es, was ich mir unter einem vollständig vernetzten Smart Home vorstelle. Dank Homey musst du nicht nur auf einen Hersteller setzen, sondern kannst die Produkte vieler Smart-Home-Unternehmen miteinander kombinieren.

Übrigens: Wie du dein Nuki mit Homey in dein Smart Home integrierst, zeigen wir dir in Kürze in einem weiteren Blogbeitrag. Willst du das auf keinen Fall verpassen, abonniere doch einfach unseren Blog per Newsletter, bei Facebook oder Twitter. Wir freuen uns über dein Interesse!

Bildrechte: Homey https://www.athom.com/en/

Marcus Schwarten
Als begeisterter „Smart-Homer“ liebe ich es neue Technologien, Geräte und Gadgets auszuprobieren. Sind sie gut, bekommen Sie gerne einen Platz in meinem smarten Zuhause. Denn für mich kann es gar nicht smart genug sein… :-)